Sympathikustherapie  die Wirbelsäule im Zentrum der Medizin nach Dr. med. Dieter Heesch

 

Der Sympathikus (sympathische Nervensystem) ist vereinfacht erklärt dafür zuständig, den Körper in eine erhöhte Leistungsbereitschaft zu versetzen. Dieser reicht in den Bereich der Halswirbelsäule und des Kreuzbeins. Er ist für die entsprechenden (Stress-) Symptome wie Schweißbildung, verminderte Drüsenaktivität, Gefäßverengung, verringerte Darmtätigkeit, etc. verantwortlich.

 

Aufgrund einer Wirbelverdrehung/Blockierung haben sich die diesem Wirbel zughörigen Rippenköpfchen verschoben.  Diese Verschiebung/Blockierung drückt auf den Sympathikus. Der Sympathikus erkrankt aufgrund des ständigen Drucks des Rippenköpfchens. Damit kann es zu unterschiedlichen, auch chronischen Erkrankungen in dem durch diesen bedrängten Sympathikus versorgten Gebiet des Körpers kommen. Geheilt wird er durch manuelles Beheben der Verschiebung/Blockierung (Re-Positionieren) dieses ihn bedrängenden Rippenköpfchens. Bei der Therapie wird der Sympathikus in den Anfangszustand gebracht (Reset). Das Schmerzgedächtnis wird sozusagen gelöscht!

 

Das vegetative Nervensystem spielt eine Rolle bei der Entstehung von lokalen chronischen Erkrankungen, auch des muskuloskelettalen Systems. Es regelt nicht nur die Funktion innerer Organe und Drüsen, sondern spielt ebenfalls eine große Rolle bei der Regeneration des Bewegungssystems. Die Aufgabe fällt dem Sympathikus zu. Kann er aber nicht abschalten und ist dauerhaft aktiv, können sich Gewebe des Bewegungsapparates nicht regenerieren. Diese Situation entsteht, wenn durch Wirbelblockaden der Sympathikus im Grenzstrang seitl. der Wirbelsäule direkt irritiert wird.

 

Die Sympathikus-Therapie ist eine ganzheitliches Therapieverfahren, neue Herangehensweise bei lokalen chronischen Störungen der oberen und unteren Extremitäten. Die Sympathikustherapie ist schulmedizinisch erklärbar und beruht auf einem neuen Verständnis der Medizin und behandelt chronische Schmerzen sowie viele andere Störungen, die durch das vegetative Nervensystem gesteuert werden.

 

Beispiele sind: Schulter-Arm-Syndrom, Epikondylitis, Syndrome im Bereich der Hände, Becken- und Knieschmerzen, Achillodynie und Fersenschmerzen, nächtliche Wadenkrämpfe, Restless-legs-Syndrom u.a.

 

Wann könnte eine Sympathikus Therapie indiziert sein?

• Verschlechterung der Schmerzen in und direkt nach Ruhe (Sitzen, Liegen)

• Symptome sind regional begrenzt sprich lokale und chronischen Störungen

• nächtliche Kribbelgefühle in Armen oder Beinen   

 

Kontraindikation

• Osteoporose und onkologische Erkrankungen müssen ausgeschlossen sein

 

Besonders zuverlässig wirkt sie bei

-       Migräne und Kopfschmerzen (beginnt oft nachts bzw. in den frühen Morgenstunden)

-       Schwindel

-       Tinnitus

-       Zoster Neuralgie (Gürtelrose)   

-       Schulterschmerz in Ruhe & Verspannungen im Schulter-Nackenbereich

-       Epikondylitis (Tennisellbogen)

-       Parästhesien in den Händen

-       Karpaltunnelsyndrom

-       Heberdenarthrose (schmerzhafte Fingerknoten)   

-       Daumengelenkschmerzen   

-       Nächtliche Armschmerzen   

-       Herzrhythmusstörungen in Ruhe ohne ärztlichen Befund

-    Asthma & Reizhusten im Liegen ohne ärztlichen Befund

-       Reizdarmsyndrom ohne ärztlichen Befund

-       Refluxösophagitis (Nächtliches Sodbrennen) & Magenbeschwerden ohne ärztl. Befund

-       Gallenstörungen

-       Rückenschmerzen morgens beim Aufstehen bzw. nachts

-       schmerzhaftes Bücken

-       Knieschmerzen

-       seitlicher Hüftschmerz

-       Restless-Legs-Syndrom

-       Wadenkrämpfe nachts

-       Achillessehnenreizungen  

-       Fersensporn/Fersenschmerzen wirken

Kostenpunkt (als Orientierung) Selbstzahlerleistung: ca. 40 min – 54€ zuzüglich der Akupunkturpflaster

Die Dauer einer Sympathikustherapie kann sehr unterschiedlich sein. Die Kosten werden entsprechend angeglichen und offen kommuniziert.